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Der 19. Jahrestag der NATO-Aggression

Am 24. März 1999 um 19:45 Uhr warnten die ersten Sirenen für Gefahr. Jetzt ist bekannt, dass der ohrenbetäubende Lärm Gefahr im Luftraum über Serbien verbreitet hat.


In der Zeit der 78 NATO-Aggression wurden 2.500 Menschen getötet (500 Zivilisten und 79 Kinder) und 12.500 verletzt. Während der Bombardierung wurden 25.000 Objekte zerstört, davon 470 Straßenkilometer und 595 Kilometeran  Gleisanlagen. Es wurden auch 14 Flughäfen, 19 Krankenhäuser, 20 Gesundheitszentren, 69 Schulen, 176 Denkmäler und 44 Brücken angegriffen und teilweise oder ganz zerstört. Die NATO startete 1.300 Marschflugkörper und übergab 37.000 Streubomben.


Einer der Vorfälle wurde am 12. April in der Grdelicka-Schlucht aufgezeichnet. Während der Aggression feuerte ein NATO-Flugzeug auf 393 Passagiere Raketen ab, während sie die Eisenbahnbrücke in Süd-Morava per Zug überquerten. NATO-Flugzeuge schossen bei diesem Vorfall vier Raketen ab, zwei davon auf die Nachbarstraße, der Sarajevo-Brücke, die einige Stunden später beschädigt wurde. Die Anzahl der Opfer konnte nie genau bestimmt werden.

 

Angriff auf den Personenzug in der Grdelicka-Schlucht:


https://www.youtube.com/watch?v=t6zKEUGsPCo
 


Vierzehnter Jahrestag des Pogroms in Kosovo und Metochien, 17. – 18. März 2004
dreizehn

 

dreizehnJahrestag des Pogroms in Kosovo und Metochien, 17. – 18. März 2004

Nie wieder und niemals vergessen!

Die Folgen des Wütens albanischer Extremisten in Kosovo am 17. und 18. März 2004 sind erschreckend –28 Zivilisten wurden getötet (16 Serben und 11 Albaner) und über 950 Menschen verwundet und verletzt (einschließlich etwa 100 Soldaten der internationalen Truppen und Polizisten), 35 orthodoxe Kirchen wurden niedergerissen und 935 serbische Häuser zerstört und ausgebrannt, mehr als 4.000 Serben und andere Nicht-Albaner wurden vertrieben. Sechs Städte und neun Dörfer wurden ethnisch gesäubert.

Unschätzbares serbisches Kulturerbe, tausende Ikonen, Fresken und andere Kirchenreliquien, alte und seltene Bücher und Dokumente verschwanden während des März-Pogroms oder wurden zerstört und beschädigt.

Eine bösartig und falsch interpretierte Meldung über das Ertrinken eines albanischen Kindes, wofür die Schuld den Serben unbegründet zugeschrieben wurde, wurde ohne Überprüfung, jedoch hysterisch und in Böser Absicht von albanischen Medien weiterverbreitet. Das löste vor neun Jahren in Kosovo und Metochien ein zweitätiges Pogrom gegen die serbische und Nicht-Albanische Bevölkerung aus, dessen Folgen leider auch bis heute zu spüren sind. Die Zahl der albanischen Extremisten, die sich vor dem Gericht verantworten mussten und verurteilt wurden, ist nicht einmal symbolisch, wenn man Schätzungen berücksichtigt, dass am Pogrom etwa 50.000 Albaner teilgenommen hatten.

Vertreter der internationalen Gemeinschaft schätzen damals ein, dass „die ethnisch motivierte Gewalt gegen die Serben im Kosovo geplant und gut orchestriert war“. In der OSZE-Analyse der damaligen Berichterstattung albanischer elektronischer und Printmedien wurde festgestellt: „Ohne eine derartige rücksichtslose und sensationslüsterne Berichterstattung hätten die Ereignisse eine andere Wendung nehmen können. Sie hätten vielleicht nicht dieses Ausmaß und dieses Niveau an Brutalität erreicht, das bezeugt wurde, oder sie hätten vielleicht auch gar nicht stattgefunden.“

Die begangenen Verbrechen dürfen weder unbestraft bleiben noch vergessen werden, wie auch die traurige Tatsache nicht vergessen werden darf, dass seit Juni 1999 vor den Augen der internationalen Öffentlichkeit und auch mehrerer tausend KFOR-Angehörigen 240.000 Serben, Montenegriner, Kroaten, Roma, Juden und andere Nicht-Albaner aus Kosovo und Metochien vertrieben wurden, von denen gewiss die Mehrheit zu ihren jahrhundertealten Heimen in Kosovo zurückkehren möchte. Priština und viele andere Städte und Siedlungen in Kosovo und Metochien sind inzwischen ethnisch gesäubert, mehr als 155 serbische Kirchen, Klöster, Friedhöfe wurden zerstört und geschändet und tausende Häuser und Wohnungen wurden widerrechtlich besetzt.

Die Rückkehr der vertriebenen Menschen und ein Leben in Sicherheit, die Aufklärung des Schicksals der vermissten und getöteten Menschen sowie eine effiziente Ermittlung über illegalen Organhandel in Kosovo ist eine Verpflichtung der internationalen Akteure, damit die Mörder und Verbrecher nicht unbestraft bleiben und damit Pogrome und ethnische Säuberungen nie wiederholt werden.

Film:

Crime without punishment / Schuld ohne Sühne


Novi Sad in Europa- Brücken der Mehrsprachigkeit

Zu Beginn präsentiert Gyula Ribar (Stiftung Novi Sad 2021) das Programm Kulturhauptstadt Europas - Novi Sad 2021.

In den kommenden Jahren werden mehrere Städten des südöstlichen Donauraumes Kulturhauptstädte Europas: 2019 das bulgrasche Plovdiv, 2020 die kroatische Hafenstadt Rijeka und 2021 Temeswar in Banat (Rumänien) und Novi Sad in der Vojvodina (Serbien). Alle diese Städte blicken auf eine reiche und vielfältige Kulturgeschprichte zurück, die - selbsverständlich- auch von Mehrsprachigkeit und Multiethnizität.

Wärend unserer Literaturreise im Donauraum und Südosteuropa werden vier markante Autoren aus diesen einzigartigen Kulturstädten präsentiert, die mit ihren Werken oder aber mit ihrer Identität und ihrem persönlichen Schicksal sowohl für das Unverwechselbare wie auch für kulturelle Vielfalt stehen.

Otto Horvath wurde 1967 in Novi Sad geboren und studierte in Novi Sad, Erlangen und Berlin. Er schreibt und übersetzt Poesie aud dem Ungarischen, Deutschen und Italienischen in Serbische. Er lebt und arbeitet in Florenz.

Veröffentlichungen auf Deutsch: Kanada.Gedichte (1999), Die neue Mieter: Fremde Blicke auf ein vertrautes Land, Hrsg.I.Mickiewicz, (2004). Ulaznica/Eintrittskarte. Serbien: Panorama der Lyrik des 21. Jahrhunderts. Hrsg. D.Dedović (2011). Szabo bleibt stehen (2016) ist sein erster, in Serbien bereits mehrfach preisgekrönter Roman, der im Wieser Verlag erschienen ist.

Eine Sprache ist gleich ein Leben.

Bedeuten dann zwei Sprachen zwei Leben?

Die Gäste wie Glasstücken in einem Kaleidoskop.

Vermisst du die bekannte Perspektive?

Das Gefuhl, zwei Welten zu besitzen?

Nichts und all das.

//aus: Otto Horvath:Budapest, Ruszwurm//

 

Mit freundlischer Unterstützung der Stiftung Kulturhauptstadt Europas - Novi Sad 2021 und des Danube Cultural Cluster.


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