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Novi Sad in Europa- Brücken der Mehrsprachigkeit

Zu Beginn präsentiert Gyula Ribar (Stiftung Novi Sad 2021) das Programm Kulturhauptstadt Europas - Novi Sad 2021.

In den kommenden Jahren werden mehrere Städten des südöstlichen Donauraumes Kulturhauptstädte Europas: 2019 das bulgrasche Plovdiv, 2020 die kroatische Hafenstadt Rijeka und 2021 Temeswar in Banat (Rumänien) und Novi Sad in der Vojvodina (Serbien). Alle diese Städte blicken auf eine reiche und vielfältige Kulturgeschprichte zurück, die - selbsverständlich- auch von Mehrsprachigkeit und Multiethnizität.

Wärend unserer Literaturreise im Donauraum und Südosteuropa werden vier markante Autoren aus diesen einzigartigen Kulturstädten präsentiert, die mit ihren Werken oder aber mit ihrer Identität und ihrem persönlichen Schicksal sowohl für das Unverwechselbare wie auch für kulturelle Vielfalt stehen.

Otto Horvath wurde 1967 in Novi Sad geboren und studierte in Novi Sad, Erlangen und Berlin. Er schreibt und übersetzt Poesie aud dem Ungarischen, Deutschen und Italienischen in Serbische. Er lebt und arbeitet in Florenz.

Veröffentlichungen auf Deutsch: Kanada.Gedichte (1999), Die neue Mieter: Fremde Blicke auf ein vertrautes Land, Hrsg.I.Mickiewicz, (2004). Ulaznica/Eintrittskarte. Serbien: Panorama der Lyrik des 21. Jahrhunderts. Hrsg. D.Dedović (2011). Szabo bleibt stehen (2016) ist sein erster, in Serbien bereits mehrfach preisgekrönter Roman, der im Wieser Verlag erschienen ist.

Eine Sprache ist gleich ein Leben.

Bedeuten dann zwei Sprachen zwei Leben?

Die Gäste wie Glasstücken in einem Kaleidoskop.

Vermisst du die bekannte Perspektive?

Das Gefuhl, zwei Welten zu besitzen?

Nichts und all das.

//aus: Otto Horvath:Budapest, Ruszwurm//

 

Mit freundlischer Unterstützung der Stiftung Kulturhauptstadt Europas - Novi Sad 2021 und des Danube Cultural Cluster.


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